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Knochenarbeit, Schweià und TrÀnen
Angefangen hat der Traum vor etwa drei Jahren. Wie tausend andere Jugendliche auch tanzten sich die Jugendlichen der Tanzschule Leyer durch AnfĂ€nger- und Fortgeschrittenenkurs, absolvierten Bronze-, Silber- und Goldkurs. Und dann standen sie vor der Entscheidung. Ganz aufhören oder ein bisschen weitertanzen, Disco und Freunde treffen oder mehr aus diesem Sport machen, viermal in der Woche viele Stunden trainieren, kaum Zeit fĂŒr andere AktivitĂ€ten. immer den Erfolg vor Augen. 20 Jungen und MĂ€dchen entschlossen sich, der Begeisterung von Trainer Holger Leyer zu folgen. Und der weiĂ, wovon er spricht, wenn er von Knochenarbeit, Disziplin, SchweiĂ und TrĂ€nen erzĂ€hlt - er holte mit seinem DĂŒsseldorfer Club einst sogar den Weltmeistertitel im Formationstanz ins Rheinland. Seit dieser Zeit hat sich in der Szene nicht viel geĂ€ndert. Das Leben der jungen TĂ€nzer beschrĂ€nkt sich nach der Schule auf die
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TanzflĂ€che Aber der FleiĂ hat sich gelohnt. Nach drei Jahren endlich sind die Kids turnierreif, punkten mit den etablierten Clubs um die Wette. Noch schwingen sie in der Landesliga die strammen Beine, doch der Aufstieg in die Oberliga ist fĂŒr Trainer Leyer schon beschlossene Sache âWeiter kommen wir in jedem Fall" SchĂ€rfster. Konkurrent der Gladbacher ist der TSZ Velbert. Zweimal schon hat der sich im Turnier vor die Leyerschen SchĂŒtzlinge getanzt, sahnte den ersten Preis ab. Zuletzt sogar in Velbert selbst - ein Heimspiel also fĂŒr den Konkurrenten. Ein wenig EnttĂ€uschung und Kritik schwingt schon mit, wenn Holger Leyer - die Wertungsrichter im Auge - sagt: âEs traut sich doch keiner, gegen den Lokalmatador zu punkten."
HeiĂer Wunsch: Eine Halle zum Trainieren
Jetzt konzentriert sich alles auf das Turnier am Sonntag, 21. MĂ€rz, in Dorsten. Neue Wertungsrichter, neues Terrain -
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man darf gespannt sein, ob der TSL Bergisch Gladbach seine Chance nutzt.Auch wenn sich alle KrĂ€fte jetzt aufs Training konzentrieren - eine Sorge treibt Holger Leyer und seine TĂ€nzer noch um: âDa wir erst seit Januar ein eingetragener Verein sind, haben mir offiziell noch keine Halle." Die steht einem Verein von der Stadt nĂ€mlich erst dann zu, wenn er mindestens ein Jahr eingetragen ist. FĂŒr den TSL heiĂt das âBĂ€umchenwechseldich" spielen. Die FlĂ€che in der Tanzschule ist ganz klar zu klein fĂŒr die energiegeladenen TĂ€nzer. Dank persönlicher Kontakte zur Schulleitung darf Leyer mit seinen SchĂŒtzlingen samstags und sonntags in der Halle des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums trainieren, auch das Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium bietet von Zeit zu Zeit mal Trainingsmöglichkeiten. Wir brauchen dringend eine feste Halle, in der wir regelmĂ€Ăig auch unter der Woche tanzen können." Leyer sieht's praktisch: âSchlieĂlich holen wir fĂŒr die Stadt doch auch Erfolge ein."
© Bergische Landeszeitung 1999
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